Zeitreise durch die Geschichte von Ebermannstadt

Wie lebten eigentlich die Menschen in Ebermannstadt vor 150 Jahren? Dieser Frage widmete sich die Klasse 7c der Staatlichen Realschule Ebermannstadt.

Auf der Suche nach Antworten besuchte sie am 21. Juli 2026 das Heimatmuseum der Stadt, um unter dem Motto „Die Geschichte unserer Stadt in der Geschichte der Welt“ mehr über die eigene Heimat zu lernen. Begleitet wurde die Klasse dabei von den beiden Geschichtslehrkräften Frau Ullrich und Frau Paulus.

Geleitet wurde der Workshop von Dagmar Brütting, die die Schülerinnen und Schüler durch die Themenbereiche „Armut und Auswanderung“, „Lebenswelt und Handwerk“ sowie „Leben des fränkischen Bildhauers Georg Friedrich Theiler“ führte. Interessiert forschten die Jugendlichen über die Eröffnung der Zugverbindung zwischen Ebermannstadt und Forchheim im Jahr 1891, erfuhren von den damals oft schwierigen Lebensumständen der Ebermannstädter und setzten sich mit der fränkischen Auswanderungswelle nach Nordamerika zwischen 1833 und 1900 auseinander.

„Besonders überrascht hat mich, dass es schon damals eine Zugverbindung zwischen Ebermannstadt und Bamberg gab – die nutzen wir ja bis heute“, reflektierte die Schülerin Lola B. Ein echtes Highlight des Workshops war zudem die Gestaltung von Baumwollstofftaschen, bei der die Klasse die traditionelle Technik der Schablonenmalerei selbst ausprobieren durfte. Der Ausflug ermöglichte den Schülerinnen und Schülern so, etwas zu lernen, was so in keinem Schulbuch steht: die Geschichte der eigenen Heimat.                                        

Andrea Paulus

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