Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 27.04.2026 besuchten alle 9. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Begleitet wurden wir von unseren Geschichtslehrern Herrn Reese, Frau Ulrich, Frau Paulus, Frau Stenger sowie Herrn Schneider. Wir sind um 8 Uhr morgens losgefahren und waren gegen 15 Uhr wieder zurück.

Leben der Häftlinge

Zu Beginn haben wir uns am Eingangstor getroffen und unser Rundgangsleiter Thomas hat uns Bilder gezeigt, die wir in kleinen Gruppen anschauen und über die wir uns Gedanken machen sollten. Wir erfuhren an unserer ersten Station mehr über die Ankunft der KZ-Häftlinge im Lager und wie ihre Lebenssituation vor Ort aussah. Vor allem die Bedingungen, unter denen die Menschen dort lebten, waren erschreckend.

Danach ging es weiter zum Waschhaus. Dort konnten wir mehr über den Alltag der Häftlinge erfahren, zum Beispiel über ihre Kleidung, ihre Arbeit und wie sie behandelt wurden. Dadurch konnte man sich alles besser vorstellen.

Umgang mit dem Tod

Im Anschluss sind wir ins Krematorium gegangen. Hier wurde uns erklärt, welche Funktion das Gebäude im Lager hatte. Dabei wurde deutlich, dass dieser Ort eng mit dem Tod vieler Menschen verbunden war. Obwohl wir das Thema im Geschichtsunterricht schon behandelt haben, war es doch bedrückend, einen solchen Ort von innen zu sehen und tatsächlich davorzustehen.

Die nächste Station war das sogenannte „Tal des Todes“. Schon allein der Name erklärt den Ort. Dort befinden sich zahlreiche Gräber und besonders die Informationen zu den Todesumständen vieler Häftlinge waren sehr schockierend.

Bewegende Eindrücke

Zum Schluss der Führung sind wir alle noch zu der Kapelle gelaufen, die nicht weit vom „Tal des Todes“ entfernt war. Dort wurde die Befreiung des Konzentrationslagers thematisiert. Bevor wir uns wieder am Bus versammelten, konnten wir noch ca. eine halbe Stunde das Lager selbst besichtigen und uns näher mit den Themen befassen, die uns am meisten interessiert haben.

Insgesamt war der Ausflug sehr eindrucksvoll und bewegend. Es ist etwas anderes, so einen Ort selbst zu sehen, als nur im Unterricht davon zu hören. Ich finde, dieser Besuch war wichtig, damit man die Geschichte besser versteht und sie nicht vergisst.

Eva Probst, Klasse 9B

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